Behandlung von Depressionen
Was sind Depressionen?
Vielleicht hast du Sätze gehört wie: „Jeder hat doch mal einen schlechten Tag.“
Als Depressionserfahrener würde ich dazu sagen: Wenn man 100 oder sogar 365 schlechte Tage im Jahr hat, ist das etwas völlig anderes. Das geht nicht einfach vorbei, macht noch viel tiefgehender etwas mit einem Menschen und lässt sich auch nicht willentlich überwinden.
Man kann sich auch nicht selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wie der berühmte Lügenbaron von Münchhausen. Ja, man kann sich aufraffen und trotzdem Dinge tun, doch das Gefühl dabei ist ein völlig anderes und es ist jedes Mal wie ein Kampf. Im besten Fall erreicht man damit oft nur, dass man sich nicht noch schlechter fühlt.
Was oft nicht verstanden wird, sowohl von Betroffenen selbst als auch vom Umfeld: ein depressiver Mensch kann durchaus Entspannung, Leichtigkeit, Spaß, Leistungsfähigkeit, Lebensfreude empfinden. Doch ist dies oft nur vorübergehend oder hat dann vielleicht sogar ein "Nachspiel" wie schlechtes Gewissen, Druck, Zweifel. Nur soviel schon vorab: dass die positiven Seiten des Lebens gespürt werden können trotz Depressionen ist kein Widerspruch, sondern Zeichen für deine möglicherweise noch vorhandenen oder zurückkehrenden Anteile.
Betroffene erleben anhaltend oder über viele Stunden des Tages Zustände von Erschöpfung, innerer Leere, Antriebslosigkeit oder Überforderung. Dinge, die früher leicht gefallen sind und sich schon angefühlt haben, fühlen sich plötzlich schwer oder sinnlos an.
Oft entsteht zusätzlich ein innerer Druck:
„Ich müsste doch eigentlich…“
„Warum kriege ich das nicht hin?“
Dieser Druck verstärkt die Symptome häufig noch weiter.
Depressionen entstehen selten „einfach so“.
In vielen Fällen sind sie die Folge eines über lange Zeit überlasteten Nervensystems, ungelöster innerer Konflikte oder eines Lebens, das sich zunehmend von den eigenen Bedürfnissen entfernt hat.
Viele Menschen haben gelernt zu funktionieren, sich anzupassen oder eigene Grenzen zu ignorieren. Irgendwann geht das System in eine Art „Notbremse“ – und genau das erleben wir dann als Depression.epressionen sind weit mehr als „schlechte Stimmung“ oder ein vorübergehendes Tief.
Vielleicht hast du oft schon Sätze gehört wie "Jeder hat doch mal einen schlechten Tag". Dazu würde ich sagen: wenn man pro Jahr 365 schlechte Tage hat, ist das etwas ganz anderes. Selbst wenn es "nur" 100 sind. Das macht etwas mit einem, gegen das man nicht einfach gegenan gehen kann. Man kann sich nicht wie der berühmte Lügen-Baron Münchhausen selbst aus dem Sumpf herausziehen. Daher ist es wichtig, sich passende Hilfe zu suchen, denn 4 Augen sehen mehr als 2!
Mein Ansatz in der Behandlung von Depressionen
👉"Ich behandle keine Krankheiten, sondern Menschen."🤗
Wir schauen gemeinsam ganz genau hin, wo deine Probleme, Wünsche und Bedürfnisse sind. Denn Depressionen sind keine „Störung“,
die einfach beseitigt werden muss, sondern ein Zustand, der sich langsam aufgeaut hat und daher behutsam verstanden werden will.
Das, was du gerade erlebst, hat einen guten Grund – auch wenn er dir vielleicht noch nicht bewusst ist.
Im Erstgespräch geht es daher nicht darum, dich in ein Schema einzuordnen, sondern dein ganz persönliches Erleben zu verstehen:
Wie fühlt sich dein Alltag aktuell an?
Was kostet dich besonders viel Kraft?
Was hat früher funktioniert – und was heute nicht mehr?
Was wünschst du dir eigentlich?
Viele meiner Patienten haben bereits einiges versucht – Gespräche, Medikamente, Methoden.
Oft fehlt jedoch ein Ansatz, der wirklich zu ihnen passt und der nicht nur an der Oberfläche ansetzt.
Genau hier setzen wir an.
Ausserdem arbeite ich ressourcenorientiert. Das bedeutet:
Wir konzentrieren uns vor allem auf deine Stärken, Fähigkeiten und bereits vorhandenen Lösungen.
Darüber hinaus schauen wir uns an, welche Glaubenssätze du (noch) hast und ob diese (noch) stimmen.
Zum Beispiel glauben viele Menschen, dass sie "gar nicht vertrauen" können. Wenn wir genauer hinschauen,
lässt sich oft feststellen, dass Vertrauen eben doch möglich ist und dass dafür bestimmte Voraussetzungen
geschaffen werden können. Dadurch entsteht plötzlich Handlungsspielraum.
Der therapeutische Prozess
Die Behandlung verläuft in mehreren Phasen:
1. Erkennen
Wie geht es dir wirklich – jenseits von „funktionieren müssen“?
Welche Belastungen trägst du vielleicht schon lange mit dir?
Wo hast du dich selbst aus dem Blick verloren?
Oft ist allein dieses ehrliche Hinschauen bereits ein erster wichtiger Schritt.
2. Verstehen und akzeptieren können
Warum bist du in diesen Zustand geraten?
Welche inneren Muster, Erwartungen oder Erfahrungen spielen eine Rolle?
Viele depressive Symptome ergeben plötzlich Sinn, wenn man beginnt, sie im Kontext der eigenen Lebensgeschichte zu sehen.
Dieses Verstehen nimmt Druck raus und schafft erste Entlastung. So kann Akzeptanz entstehen, weil du
endlich versteht, dass du nicht falsch bist, sondern dass die Umstände zu deinem Zustand
3. Verändern
Veränderung entsteht nicht durch „sich zusammenreißen“ oder noch mehr Druck.
Sondern dadurch, dass du beginnst, dich selbst besser zu verstehen und anders mit dir umzugehen.
Wir arbeiten gezielt daran, dich wieder in Kontakt mit dir selbst zu bringen, deine Energie schrittweise aufzubauen und neue, für dich passende Wege im Alltag zu entwickeln.
Wichtig dabei:
Das, was oft als Antriebslosigkeit, Rückzug oder „Blockade“ erlebt wird, ist kein Feind, sondern ein Signal deines Systems.
Wenn du beginnst, dieses Signal zu verstehen, entsteht Veränderung nicht gegen dich – sondern mit dir.
Was du bei mir lernen kannst
SELBSTFÜRSORGE UND GRENZEN
Du lernst, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen, zu spüren und dich nicht ständig über deine Grenzen hinaus zu belasten.
EMOTIONALE SELBSTWAHRNEHMUNG
Du lernst, deine Gefühle und Zustände besser wahrzunehmen und einzuordnen, statt von ihnen überwältigt zu werden.
UMGANG MIT ENERGIE UND BELASTUNG
Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie du deine Energie sinnvoll einteilen und dich nicht dauerhaft überforderst.
STRUKTUR IM ALLTAG
Gerade bei Depressionen kann fehlende Struktur den Zustand verstärken.
Wir schauen, was dir wirklich hilft – ohne dich zusätzlich unter Druck zu setzen.
VERSTÄNDNIS STATT SELBSTKRITIK
Viele Betroffene gehen sehr hart mit sich selbst um.
Ein zentraler Teil der Arbeit ist es, diesen inneren Umgang zu verändern.
Ein wichtiger Gedanke zum Abschluss
Depression ist kein Zeichen von Schwäche.
Oft ist sie das Ergebnis davon, lange stark gewesen zu sein – vielleicht zu lange.
Der Weg heraus besteht nicht darin, „wieder zu funktionieren wie früher“,
sondern darin, einen neuen, stimmigeren Umgang mit dir selbst und deinem Leben zu finden.
Und genau dabei begleite ich dich.
Der therapeutische Prozess
Die Behandlung verläuft in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen:
1. Erkennen
Wer bist du wirklich?
Was sind übernommene Werte aus Gesellschaft, Familie und Umfeld?
Welche Stärken hast du?
Welche Erfahrungen haben dich geprägt?
Was ist eir im Leben wirklich wichtig, welche Werte hast du?
Wo liegen deine Grenzen, Wünsche und Ziele?
Was brauchst du zum glücklich sein?
Welche Ressourcen von dir können dir dabei helfen?
Was spendet dir Kraft?
2. Verstehen
Wie funktioniert die menschliche Psyche? Ich nenne das Psycho-Logik
Warum reagierst du so, wie du reagierst?
Woher kommen deine Muster und Symptome?
Warum funktionieren bestimmte Dinge für dich nicht – obwohl sie bei anderen scheinbar problemlos klappen?
Was wollen dir deine Blockaden vielleicht nützliches sagen?
Dieses Verstehen ist ein zentraler Schritt. Es führt oft zu mehr Selbstakzeptanz und spürbarer Entlastung. Es hilft unserem Verstand, Veränderung zuzulassen und lässt unsere Seele schon ein Stück weit heilen.
3. Verändern
Nachdem wir dich kennen und verstehen, finden wir gemeinsam individuell für dich passende Tools und Verhaltensweisen, die dir helfen, deinen Alltag mit mehr Leichtigkeit, Ausdauer und Selbstbestimmtheit zu gestalten.
Deine Blockaden können wir nicht „wegatmen“ – deshalb beziehen wir sie bewusst mit ein. So lernst du, deine Gefühle besser zu regulieren und alle Anteile in dir zu integrieren, statt sie dauerhaft und kräfteraubend zu unterdrücken.
Dadurch entsteht mehr Freiraum, Klarheit und Selbstwirksamkeit. Genau das ist der Punkt, der bei vielen Methoden fehlt – und der häufig dazu führt, dass diese nicht wirklich funktionieren oder sich im Nachhinein sogar falsch anfühlen.
Nachhaltige Veränderung ist nur möglich, wenn das, was oft als „Blockade“ oder „Selbstsabotage“ erlebt wird, verstanden und integriert wird – genau dort setzen wir an.
Du lernst unter Anderem:
EMOTIONALE SELBSTBEGLEITUNG
Du lernst, deine Gefühle frühzeitig zu erkennen – lange bevor sie dich überrollen – und sie auf eine für dich passende Weise zu regulieren, statt gegen dich zu kämpfen. Das schafft innere Ruhe und Stabilität.
ENTSPANNUNG
Wir finden eine individuelle Form von Entspannung, die für dich wirklich funktioniert und sich in deinen Alltag integrieren lässt – sodass du langfristig mehr innere Ruhe und Belastbarkeit entwickelst.
STRUKTURIERUNG
Wenn es für dich sinnvoll ist, schauen wir uns dein Zeitmanagement, deine Organisation und deine Planung an und entwickeln ein System, das auch in stressigen Momenten für dich funktioniert.
KOMMUNIKATION
Wie kannst du deine Grenzen klarer ausdrücken? Deine Wünsche und Ziele vertreten? Dich verständlich machen und Beziehungen bewusster gestalten? Genau daran arbeiten wir gemeinsam.
TIPPS & ERFAHRUNGSWISSEN
Durch meine eigene langjährige Erfahrung mit ADHS kenne ich viele typische Herausforderungen und Fallstricke. Wir schauen gemeinsam, was für dich funktioniert, passen deine Strategien kontinuierlich an dein aktuelles Leben an und entwickeln bei Bedarf neue Lösungen.
👉 Jetzt Kennenlerngespräch anfragen! 👈
- Telefon / WhatsApp: 01573 - 90 51 480
- Email: Ergotherapie-Eichholz@gmx.de
- direkt über dieses Kontaktformular:
Ich freue mich auf dich!
PS.: Ich verwende das "Du", weil diese Form der Ansprache unsere Seele besser berührt - ganz persönlich, von Mensch zu Mensch.








